CBD Öl – Wirkung, Inhaltsstoffe, Anwendung und Studien

Stress, Allergien, Übergewicht… Die Liste moderner Leiden und ihrer Folgen ist lang. Vielen Erkrankungen kann die Pharma-Industrie etwas entgegensetzen; andere bekämpft sie bislang vergeblich. Dabei ist umfassende Hilfe einfach, preiswert und besser verträglich als manches Medikament: Aus Hanf gewonnenes CBD-Öl soll zahlreiche Krankheiten heilen und noch mehr Symptome lindern können. Wie wirkungsvoll es tatsächlich ist und ob sich Umdenken lohnt, erfahren Sie hier:

Eine vielseitige Ausgangsbasis

Die Pflanze, von der das wundertätige CBD-Öl stammt, gehört zur Familie der Cannabaceae. Unter ihnen bilden Hopfen und Hanf die wirtschaftlich wichtigsten Vertreter. Beide werden seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt und dienen ihm auf ganz unterschiedliche Weise.

Während Hopfen von Beginn an hauptsächlich zur Bierherstellung verwendet wird, bildete Hanf schon in früheren Zeiten die Ausgangsbasis für Nahrungs- und Futtermittel bzw. für Textilien, Seile und Papier. Einige der bedeutendsten Neuerungen in der Menschheitsgeschichte wären ohne den Lieferanten von CBD-Öl gar nicht möglich gewesen.

Sowohl die Seiten von Gutenbergs Bibel als auch die Takelage von Kolumbus‘ Schiff, das Dokument der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und der Stoff, aus dem Levi Strauss die ersten Jeans schneidern ließ, bestanden aus Hanffasern.

Bis heute hat sich ihre Bedeutung als Rohstoff der oben genannten Produkte gehalten. Darüber hinaus kommt Hanf in der Baubranche, in der chemischen Industrie und in der Automobil-Industrie zum Einsatz. Hier dient er als Dämmstoff, als Basis für Reinigungsmittel und zur Herstellung von Formpressteilen.

Jüngst haben Kunststoff-Produzenten die Fasern als Alternative zu Plastik entdeckt und nutzen den CBD-Öl-Lieferanten als „flüssiges Holz“. Und nicht zuletzt lassen sich aus Hanf auch umweltfreundliche Kraft- und Schmierstoffe herstellen. Auch für E-Zigaretten gibt es mittlerweile CBD Liquids.

CBD Öl
CBD Öl: Lizenzfreie Stockfotonummer: 1460652833

Verwechslungsgefahr mit anderen Hanf-Produkten

Obwohl das Gewächs also einen viel größeren Nutzen hat als der ihm verwandte Hopfen, steht es in einem deutlich schlechteren Ruf. Schuld daran sind jene Produkte, die aus den getrockneten Blütenständen weiblicher Pflanzen bzw. dem Harz erwachsener Exemplare hergestellt werden.

Das darin enthaltene Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC) wirkt stark psychoaktiv. Es beeinflusst das zentrale Nervensystem und löst Rauschzustände aus, die mit unterschiedlichen Empfindungen einhergehen. Sie kommen im Rahmen therapeutischer Zwecke zum Einsatz; werden aber auch als Genussmittel konsumiert.

Die THC-haltigen Produkte sind unter den Bezeichnungen Gras, Dope, Piece oder Mary Jane bekannt. Je nachdem, in welcher Konzentration der Stoff vorliegt und in welcher Verfassung die Nutzer/-innen sind, können die positiven oder negativen Effekte eines Hanf-Rausches überwiegen. Häufiger bzw. regelmäßiger Konsum führt zu Suchtverhalten und / oder verändert die Persönlichkeit.

Einzigartige Kombination wertvoller Inhaltsstoffe

Auf das hier besprochene CBD-Öl trifft dies jedoch nicht zu. Es wird aus so genanntem Industrie- oder Nutzhanf gewonnen, der kaum THC enthält. Die nachweisbare Menge ist viel zu gering, um psychoaktiv wirksam zu werden. Andere Inhaltsstoffe sind dafür umso stärker vertreten. Ein hoher Prozentsatz davon bleibt über die Verarbeitung der Fasern hinaus erhalten.

Auch aus Hanf gewonnenes Öl weist eine reichhaltige Deklarations-Liste auf. Viele darin enthaltene Stoffe kann der menschliche Organismus nicht selbst herstellen bzw. nur bedingt speichern, so dass CBD-Öl zu einem wichtigen Lieferanten wertvoller „Überlebensstoffe“ werden kann.

Die Zusammensetzung des Öls gleicht einer Allzweckwaffe, denn darin ist fast alles enthalten, was die Funktionalität und die Gesunderhaltung des Körpers unterstützt.

Das ABC der hochwertigen Inhaltsstoffe umfasst:

Cannabinoide

Die im Hanf enthaltenen Cannabinoide haben dem Öl seinen Namen gegeben. Sie sorgen für die außergewöhnliche Wirkung, die dem Produkt nachgesagt wird und bringen jeweils eigene Eigenschaften mit. Fünf von ihnen bilden das Who’s who im CBD-Öl und werden wie folgt bezeichnet und charakterisiert:

  • Cannabichromen (CBC) hat einen entzündungshemmenden und schmerzlindernden Effekt. Außerdem wirkt es sich positiv auf die Erneuerung von Zellen aus.
  • Cannabidiol (CBD) dient der Linderung chronischer Schmerzen wie sie bei Migräne oder Entzündungen auftreten können.
  • die Vorstufe von Cannabidiol (CBDA) hat zum einen antiemetische Wirkung, so dass es gegen Übelkeit helfen kann; zum anderen soll es das Wachstum bösartiger Krebszellen hemmen, so dass es die Tumor-Therapie unterstützt.
  • Cannabigerol (CBG) wirkt vornehmlich antibakteriell und hilft damit bei der Wundheilung bzw. bei der Abwehr von Krankheitserregern.
  • Cannabinol (CBN) wirkt leicht psychoaktiv; ist im Nutzhanf aber nur geringfügig vertreten. In dieser mikrokleinen Menge senkt es sowohl die Angstschwelle als auch den Augeninnendruck.

Carotinoide

Dass Hanföl sonnenähnlich schimmert, verdankt es den enthaltenen Carotinoiden. Sie verleihen dem Produkt eine goldgelbe Farbe und eine Vielzahl herausragender Eigenschaften.

Carotinoide schützen den Körper vor frühzeitiger Alterung, stärken seine Zellmembrane, regulieren den Cholesterinspiegel und pushen das Immunsystem. Darüber hinaus beugen sie Arterienverkalkung und daraus resultierenden Herz-/Kreislauf-Erkrankungen vor.

Chlorophyll

Chlorophyll ist den meisten Menschen aus dem Blattwerk von Bäumen bekannt. Dort sorgt es für die Aufnahme von Sauerstoff und ermöglicht die so genannte Photosynthese.

In CBD-Öl ist ein Chlorophyll-Anteil der Hanfpflanze gelöst, weswegen es eine grünliche Nuance aufweist. Wie bei Bäumen unterstützt es auch im menschlichen Körper die Zellatmung. Dadurch kann sich der Organismus selbst reinigen und entgiften. Das wiederum ist gut für das Immunsystem.

Gamma-Linolensäure

Gamma-Linolensäure ist ein Synthese-Produkt, das menschliche und tierische Organismen aus Linolsäure herstellen. Einige Pflanzen liefern es direkt, so dass es über Futter oder Nahrung aufgenommen werden kann.

Mit etwa 3% Gamma-Linolensäure liegt der Gehalt von Hanf deutlich unter dem von Nachtkerze oder Borretsch (10 bzw. 20%). Doch auch diese vergleichsweise geringe Konzentration verleiht CBD-Öl eine entzündungshemmende Wirkung, so dass es Hauptprobleme wie Neurodermitis und Schuppenflechte wirksam bekämpfen kann.

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind chemische Verbindungen, die der menschliche Organismus benötigt, um funktionsfähig zu bleiben. Er kann sie nicht selbst bilden, sondern muss sie über Nahrung und / oder Flüssigkeiten zugeführt bekommen.

CBD-Öl enthält zwar längst nicht alle lebenswichtigen Verbindungen; steuert aber einen erheblichen Anteil zum Gesamtbedarf bei. In ihm sind folgende Mineralstoffe enthalten:

  • Kalium beeinflusst den Wasserhaushalt positiv und leitet Impulse an die Nerven weiter
  • Kalzium stärkt Knochen, Knorpel und Zähne
  • Magnesium unterstützt das Immunsystem, den Elektrolythaushalt, die Leber sowie Muskeln und Nerven
  • Natrium reguliert die Muskelkontraktion und leitet Nervenimpulse weiter
  • Phosphor unterstützt den Aufbau der Zellen und ermöglicht die Aufnahme bzw. Verwertung von Kalzium

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren

Wie gut der Körper diese beiden Fettsäuren verwerten kann, hängt von ihrem Verhältnis zueinander ab. Als ideal gilt ein Wert von 1:3. Diese Mischung ist in CBD-Öl besser gegeben als in jedem anderen Pflanzenöl, so dass es die Arbeit des Organismus optimal unterstützt.

Er nutzt Omega-3- und Omega-6-Fettsäure, um Zellen zu regenerieren bzw. zu erneuern sowie die Zellmembrane aufzubauen. Darüber hinaus profitiert er von der entzündungshemmenden und blutdruckregulierenden Wirkung der perfekt gemischten Fettsäuren.

Spurenelemente

Spurenelemente heißen so, weil sie nur in geringer Konzentration vorkommen. Sie sind für die Funktionsfähigkeit des Organismus‘ aber äußerst wichtig. CBD-Öl steuert einen wesentlichen Anteil zur Versorgung bei, indem es folgende Spurenelemente liefert:

  • Eisen reichert Sauerstoff im Blut an und unterstützt dadurch die Versorgung der Zellen
  • Kupfer stärkt das Immunsystem und unterstützt den Körper beim Bilden roter Blutkörperchen
  • Mangan stärkt das Bindegewebe und ermöglicht die Aufspaltung verschiedener Enzyme
  • Zink unterstützt Stoffwechsel-Vorgänge und die Regeneration der Haut

Vitamine

Von insgesamt 13 bekannten und dringend benötigten Vitaminen kann der menschliche Organismus lediglich zwei selbst herstellen. Die anderen müssen ihm zugeführt werden. CBD-Öl kann die Aufnahme lebenswichtiger Vitamine unterstützen.

Durch seinen hohen Gehalt an Vitamin E stellt es ein hocheffektives Antioxidans dar. Es wirkt Alterungsprozessen entgegen und kann den Körper dadurch vor Alzheimer, Herzinfarkten, Schlaganfällen und bestimmten Krebsarten schützen.

Zwei weitere wichtige Vitamine sind in etwas geringerer Menge enthalten: Der „Stimmungsmacher“ B1 harmonisiert den Serotoninspiegel, weswegen er häufig gegen Depressionen eingesetzt wird. Das Co-Enzym B2 ist Bestandteil der Körperzellen und dient dem Organismus zum Aufbau derselben.

Anbau und Verarbeitung der Hanfpflanzen

Das vorgestellte Potpourri aus verschiedenen Nähr- und Inhaltsstoffen macht CBD-Öl zu einem hochbegehrten Produkt, das auf dem Markt immer präsenter wird. Um die Nachfrage zu decken, muss entsprechend viel Hanf angebaut werden.

In Deutschland sind dafür etwa 50 Sorten zugelassen, die weniger als 0,2% THC enthalten. Ihre Kultivierung bedarf einer Sondergenehmigung; die Nachzucht darf ausschließlich aus zertifiziertem Saatgut erfolgen. Und noch immer ist der größte Teil der Pflanzen für die Produktion von Textilien oder Papier bestimmt.

Einige aber sind auch für die Herstellung von Hanföl vorgesehen. Sie bleiben etwas länger auf dem Feld, um Samen bilden zu können. Diese werden in speziellen Mühlen weiterverarbeitet. Beim Auspressen sollte die Temperatur 40ºC betragen und darf die 60-Grad-Marke keinesfalls übersteigen – denn nur so bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe der Hanfsamen erhalten.

Um aus der so hergestellten Flüssigkeit handelsübliches CBD-Öl zu gewinnen, werden die Cannabinoide zunächst extrahiert. In dieser Form sind sie kristallin, extrem teuer und nur für medizinische Sonderfälle geeignet.

Daher wird in einem nächsten Schritt wieder Öl hinzugefügt. Das kann von der eigenen Pflanze; aber auch von einem anderen Gewächs stammen. Das Mischungsverhältnis bestimmt die Konzentration und Wirksamkeit des fertigen CBD-Öls – wobei die Qualität jedoch einen entscheidenden Ausschlag gibt.

Kauf und Lagerung des zubereiteten Öls

Beim Kauf sollten Sie unbedingt auf ein Analyse-Zertifikat und die Herkunft achten. Beide Aspekte garantieren Ihnen, dass die Inhaltsstoffe und die Herstellung strengen Kontrollen unterliegen – und Sie ein Produkt mit ausreichend hohem Cannabinoid-Anteil erhalten. Derzeit erzielt CBD-Öl aus skandinavischen Ländern Bestnoten, dicht gefolgt von den Erzeugnissen aus dem mittel- und osteuropäischen Raum.

Beachten Sie außerdem unbedingt die Gesetzeslage in den Verkaufsländern, denn der maximale Gehalt von >0,2% THC ist nicht überall Usus. Einige Staaten bestehen auf eine Null-Toleranz-Grenze, die jegliche Spuren der berauschenden Substanz verbietet. Sollten Sie CBD-Öl im Urlaub kaufen oder mit sich führen, kann ein darüber liegender Wert problematisch werden.

Für die Lagerung gelten die gleichen Bedingungen wie für jedes andere Öl – ganz gleich, ob es der Speisenzubereitung oder der Körperpflege dient: Ideal ist ein kühler, dunkler Ort. Zu niedrig sollte die Temperatur dort aber nicht sein, sonst flockt das Öl aus und wird dickflüssig. Bei sachgemäßer Aufbewahrung hält es sich gut und gerne 12 Monate.

Alternativen zum reinen Öl

Die Aspekte zu Kauf und Lagerung greifen auch bei anderen Cannabinoid-haltigen Produkten. Achten Sie stets auf die Kennzeichnung der Artikel und kaufen Sie nur Erzeugnisse, die den europäischen Richtlinien von CBD-Öl entsprechen – also weniger als 0,2% THC enthalten.

Das ABC Cannabinoid-haltiger Produkte umfasst:

Kapseln

Bei diesen Erzeugnissen ist das Öl von einer weichen, löslichen Hülle aus geschmacksneutralem Gel umschlossen. Das ermöglicht Ihnen, die kostbaren Inhaltsstoffe bedarfsgenau zu dosieren und gegebenenfalls auch unterwegs einzunehmen. Wie alle Kapseln sollten Sie diese CBD-Produkte in leicht vorgebeugter Haltung mit viel Flüssigkeit aufnehmen.

Salben

Möchten Sie auf diese Weise vom CBD-Öl profitieren, müssen Sie nicht nur auf Reinheit und Herkunft achten – sondern auch auf die sonstigen Inhaltsstoffe. Je nachdem, welche weiteren Zutaten enthalten sind, entfaltet CBD-Salbe die unterschiedlichsten Effekte.

So verleihen Bienengift oder Chili dem Produkt eine Wärme-Wirkung; durch Menthol oder Kampfer entfaltet sich ein eher kühlendes Gefühl. Auch sonstige Zusätze beeinflussen das Ergebnis, so dass Sie das CBD ganz nach Bedarf mit anderen Wirkstoffen kombinieren können.

Tee

Um wirksamen CBD-Tee zu gewinnen, muss die Konzentration in der Ausgangspflanze ausreichend hoch sein. Den Minimalwert von 1,5% erreicht sie mit zunehmendem Alter – weswegen Hanf für die Tee-Produktion erst sehr spät geerntet wird. Im Gegensatz zu „grünem“ Hanftee aus Blättern und jungen Knospen enthält CBD-Tee auch die reifen Samenstände – und damit einen gewissen Anteil CBD-Öl.

Die Verarbeitung erfolgt wie bei jedem anderen Kräutertee: durch Überbrühen der getrockneten Pflanzenteile mit kochendem Wasser. Sie können den Tee bei Bedarf mit anderen Sorten mischen, denn der erdig-grasige Geschmack von Hanfblättern und -samen ist gewöhnungsbedürftig.

Durch seine äußerst beruhigende und tiefenentspannende Wirkung sollten Sie ihn möglichst abends bzw. vor dem Zubettgehen trinken. Das fördert den Schlaf und sorgt für eine lange, erfrischende Ruhephase.

Tropfen

In Tropfenform wirken Cannabidiode besonders schnell und lassen sich ebenso leicht wie „passgenau“ dosieren. Die entsprechend angereicherten Flüssigkeiten werden jedoch nicht als Medizin, sondern als Nahrungsergänzungsmittel gehandelt.

Mögliche Einsatzgebiete

Sowohl das eigentliche CBD-Öl als auch die genannten Alternativ- bzw. Verarbeitungsformen haben zahlreiche Anwendungsgebiete. Die Erkenntnisse bezüglich der Wirksamkeit stützen sich in erster Linie auf Erfahrungsberichte. Wissenschaftliche Bestätigung finden allenfalls die enthaltenen Cannabidiode, nicht das Öl selbst.

Dennoch belegen zahlreiche Fälle, wie gut das Produkt wirkt. Einige davon sind in Form von Film- oder Textaufzeichnungen dokumentiert; andere wurden im Rahmen von Studien erfasst. Für die Zulassung als Heilmittel reichen sie noch nicht – aber weltweit sind Forscher auf die Wirkstoffe im CBD-Öl aufmerksam geworden und erkunden sie weiter.

Das ABC bewährter Einsatzbereiche umfasst:

Allergien / Asthma

Auf einen flüchtigen Blick haben diese Erkrankungen nichts miteinander zu tun; doch bei näherer Betrachtung zeigen sich viele Gemeinsamkeiten. Beide sind Anzeichen eines fehlgesteuerten bzw. übersensiblen Immunsystems – und lassen sich mittels CBD-Öl wirksam einschränken.

Durch seinen entzündungshemmenden Effekt werden Symptome wie Heuschnupfen, Reizhusten oder Hautirritationen gemindert. Bei vielen Anwender/-innen blieben die typischen Anzeichen in der Pollenflug-Saison sogar ganz aus.

Alzheimer / Demenz

Beide Erkrankungen werden durch bestimmte Eiweiße verursacht, die Nervenbahnen schädigen und das Gehirn bzw. Teile des Gehirns allmählich absterben lassen – wobei Alzheimer in der Regel die Vorstufe der Demenz bildet.

Inwieweit CSB-Öl den schrittweisen Verfall der Leistungsfähigkeit verhindern kann, ist derzeit nicht geklärt. In einer Laborstudie an Mäusen konnte jedoch nachgewiesen werden, dass es die Degeneration verlangsamt. Dieses Ergebnis macht Wissenschaftlern große Hoffnung und treibt die Forschung intensiv voran.

Arthritis / Arthrose

Auch bei diesen beiden Erkrankungen handelt es sich um Vorstufe und Hauptleiden. Das Knorpelgewebe wird schrittweise abgebaut, was Betroffenen unterschiedlich starke Schmerzen bereitet.

Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften und die Fähigkeit Knorpelbildung zu unterstützen, ist CBD-Öl ein geeignetes Mittel, um die Therapie von Arthritis oder Arthrose zu unterstützen.

Es lindert die damit verbundenen Missempfindungen und kann den weiteren Abbau des Gewebes verzögern. Einmal degenerierten Knorpel kann es jedoch nicht ersetzen!

Brechreiz / Übelkeit

Durch seine Konsistenz und das damit verbundene Mundgefühl scheint CBD-Öl nicht gerade das beste Mittel gegen Übelkeit zu sein. Doch es besitzt eine stark antiemetische Wirkung, so dass es Brechreiz erfolgreich unterdrücken kann.

Einen Versuch mit tropfenweiser Dosierung ist es allemahl wert, denn seine Inhaltsstoffe haben zugleich einen entspannenden Effekt, der den verkrampften Verdauungstrakt zu beruhigen hilft.

Depressionen

Studien zur Wirkung bei Depressionen brachten erstaunliches zu Tage: In einem Experiment an Ratten zeigte sich, dass CBD-Öl die Motivation steigert und den so genannten Pro-hedonic- / Pro-Lust-Effekt steigert. Bei Mäusen wirkte das Mittel ähnlich rasch wie ein Anti-Depressiva.

Den Grund für diese Wirkungen fanden Forscher auch heraus: Sie stellten fest, dass sich bei CBD-Konsum die Erregungsübertragung erhöht – eine Funktion, die bei vielen Depressiven gestört ist.

Anders als bei ebenfalls wirksamen Pflanzen-Produkten wie Johanniskraut reagiert der Körper unmittelbar. Das macht CBD-Öl zu einem interessanten Forschungsobjekt, dem Wissenschaftler schon jetzt großes Potenzial beimessen.

Diabetes

Eine Heilung von der so genannten Zuckerkrankheit ist mit CBD-Öl nicht möglich; ihre Ausbildung aber schon. In einer Studie an Mäusen verabreichten Wissenschaftler einem Teil der Tiere Placebos; einem anderen Teil CBD-Präparate. Das Ergebnis war verblüffend:

Trotz ihres bestehenden Übergewichts und unveränderter Fressgewohnheiten bzw. Futtermittel blieben die CBD-Probant/-innen „zuckerfrei“. Bei den anderen Mäusen entwickelte sich ein hoher Prozentsatz zu Diabetiker/-innen.

Ein- und Durchschlafstörungen / Schlaflosigkeit

Langfristig gestörter Schlaf bedingt Anspannung und dauerhafte Müdigkeit. In deren Folge sinken die Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen immer mehr ab. Im schulischen Bereich führt das zu schlechter werdenden Noten; im Berufsleben treten schwerwiegende Fehler oder sogar körperliche Verletzungen auf.

Um das zu verhindern und die Entspannung zu fördern, greifen viele Betroffene zu Schlafmitteln. Doch diese bergen ein nicht minder hohes Risiko für Leistungstiefs und Unfälle – denn ihrem Gebrauch folgen das berühmt-berüchtigte Morgentief, Abgeschlagenheit oder gar Abhängigkeit.

CBD-Öl bildet eine gute Alternative zu pharmazeutischen Schlafmitteln. Es ist quasi nebenwirkungsfrei und gut verträglich. Sie können es bedarfsgerecht dosieren, schlafen schnell ein, haben eine lange Ruhephase und fühlen sich am nächsten Morgen ausgeruht.

Epilepsie

Im Netz kursieren zahlreiche Videos, die die Wirkung von CBD-Öl auf Epilepsie-Patient/-innen vorführen. Tatsächlich bescheinigen Mediziner den enthaltenen Cannabidioden krampflösende Eigenschaften. Doch der Effekt auf Betroffene ist sehr unterschiedlich.

Eine israelische Studie an 74 Kindern und Jugendlichen kam zu einem überwiegend positiven Ergebnis. Allerdings wurde bei den Probant/-innen ein speziell gemischtes Öl eingesetzt, das neben einem hohen CBD-Anteil auch THC enthielt. Außerdem erstreckte sich die Testphase über etwa sechs Monate.

In dieser Zeit ging die Anzahl epileptischer Anfälle bei den meisten Patient/-innen zurück; einige Studien-Teilnehmer/-innen erlitten sogar keine mehr. Bei anderen dagegen verliefen die Anfälle deutlich schwerer als zuvor, so dass die Wirksamkeit von CBD-Öl als unsicher eingestuft werden musste.

Insgesamt betrachtet ist also Vorsicht geboten. Epileptische Anfälle sind kein Experimentierfeld und dürfen Sie nicht verleiten, das Öl „auf eigene Faust“ auszuprobieren. Sein Einsatz sollte mit dem behandelnden Ärzte-Team abgesprochen werden, damit Sie weder sich selbst noch andere Betroffene gefährden.

Fettleibigkeit / Übergewicht

Im Unterschied zu THC, das Heißhunger-Attacken auslösen kann, wirken die Bestandteile von CBD-Öl appetithemmend. Dementsprechend bilden sie ein beliebtes Hilfsmittel im Kampf gegen überflüssige Pfunde.

Doch allein durch Cannabidiode abzunehmen wird Ihnen nicht gelingen! Grundlage eines gesunden Gewichtsverlustes sind Bewegung und die Umstellung der Ernährung. Den Appetit zügelndes Öl kann Sie auf diesem Weg allenfalls begleiten und motivieren.

Fibromyalgie

Beim so genannten Weichteilrheuma treten Schmerzen an verschiedenen Körperstellen auf. Sie können sich sowohl in der Muskulatur als auch im Bindegewebe und in den Knochen bemerkbar machen. Als Ursache gelten frühkindliche emotionale Belastungen, die sich in erhöhter Stressanfälligkeit manifestieren.

Als Betroffene/-r können Sie die Symptome durch eine Ernährungs-Therapie lindern. CBD-Öl bildet einen optimalen Bestandteil dieses Verfahrens, denn es enthält „von Hause aus“ zahlreiche lebensnotwendige Stoffe. In einer Studie wurde herausgearbeitet, dass es gegenüber traditionellen Medikamenten eine mindestens gleichwertige Verbesserung bietet.

Halsschmerzen / Husten / Bronchitis

Bei Beschwerden dieser Art entfaltet CBD-Öl schon in geringer Menge eine wohltuende Wirkung. Bereits wenige Tropfen – ob pur oder in Wasser – genügen, um den Hustenreiz zu stillen und Hals- oder Brustschmerzen zu mildern.

Hautunreinheiten / Akne

Pickel, Pusteln, Mitesser oder gar Akne sind längst keine „Jugendsünden“ mehr. Auch adulte Personen bilden zunehmend Hautprobleme dieser Arten aus. Mit CBD-Öl können Sie Unreinheiten und Erwachsenen-Akne nachhaltig bekämpfen, denn es wirkt sowohl antibakteriell als auch entzündungshemmend. Da es zugleich den Fettgehalt der Haut reduziert, entsteht weniger Talg; die Poren bleiben frei und können besser atmen. Das Ergebnis ist ein reiner wirkendes Hautbild ohne störende Sekretansammlungen.

Krebs

In der Krebsforschung stoßen die Inhaltsstoffe von CBD-Öl auf besonders großes Interesse. Hier haben sich durch die bisherige Arbeit zwei Wirkungskreise herauskristallisiert:

Zum einen hemmen Cannabidiode das Wachstum bösartiger Tumore und hindern Krebszellen daran, sich auszubreiten. Diese Erkenntnis macht vor allem bei Brustkrebs und Hirntumoren Hoffnung; aber auch bei Krebsarten, die gegen die „übliche“ Chemotherapie resistent sind – wie es zum Beispiel bei hochaggressivem Lungenkrebs der Fall ist.

Zum anderen helfen Cannabidiode, die Nachwirkungen einer Krebsbehandlung geringer zu halten bzw. erfolgreich zu bekämpfen. Durch ihren stimmungsaufhellenden und immunstärkenden Effekt unterstützen sie den Genesungsprozess nach Eingriffen.

Sie sollten sich jedoch vor Augen halten, dass CBD-Öl in Bezug auf Krebs weder vorbeugend noch heilend wirkt. Zudem mindert seine Einnahme den Appetit – was die dringend benötigte Kalorienzufuhr bei Krebspatient/-innen erschwert.

Menstruationsbeschwerden

In dieser Gruppe zielt CBD-Öl vor allem auf die Linderung von Schmerzen ab; kann aber auch eine zu schwache Regelblutung regulieren. Der Effekt beruht auf den krampflösenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften des Produkts.

Die Anwendung erfolgt lokal, also direkt im Unterleib. Dazu genügt es, einige Tropfen Öl auf einen Tampon zu geben und diesen vaginal einzuführen. In den USA haben Dutzende zufriedene Anwenderinnen Erfahrungsberichte verfasst – und damit eine Weiterentwicklung von Monatshygiene ausgelöst. Neben probiotischen Tampons sind in Übersee auch CBD-versetzte Produkte erhältlich.

Als Europäerin müssen Sie das kleine, aber hochwirksame Hilfsmittel noch selbst herstellen. Berichten zu Folge soll schon schwach konzentriertes CBD-Öl zur erfolgreichen Bekämpfung von Regelschmerzen ausreichen.

Migräne / Kopfschmerzen

Noch immer herrscht ein völlig falsches Bild von diesen beiden Beschwerden. Dementsprechend sollten sie den Versprechungen diverser Anwender/-innen nur eingeschränkt Glauben schenken. Einfachen Spannungs-, Druck- oder Stress-Kopfschmerz kann CBD-Öl gut bekämpfen; ein Wundermittel gegen „echte“ Migräne aber ist es nicht.

Immerhin aber senkt es das Schmerzempfinden auf ein erträgliches Maß und hilft Betroffenen, sich zu entspannen. Das wiederum fördert den Schlaf, der bei jeder Art von Leid wohltuend wirkt.

Morbus Crohn

Bei Morbus-Crohn-Patient/-innen ist das ausgewogene Verhältnis zwischen „guten“ und „bösen“ Darmbakterien aus der Balance geraten. In Folge dessen ist die Darmschleimhaut sehr anfällig für Infektionen und Entzündungen, die sich durch starke Schmerzen äußern. Rund 50% der Betroffenen verspüren die Folgen von Morbus Crohn auch jenseits des Herdes – nämlich in den Gelenken und auf der Hautoberfläche.

Der entzündungshemmende Effekt von CBD-Öl kann dem entgegenwirken. Immer wieder berichten Anwender/-innen von einer deutlichen Besserung nach der Einnahme entsprechender Präparate.

Multiple Sklerose

Mäuse mit Multipler Sklerose zeigten nach der Gabe von CBD-Öl eine deutliche Besserung des Allgemeinzustandes und der Bewegungsfähigkeit. Die Ergebnisse dieser Studie sind erst ein Anfang; weisen aber darauf hin, dass Cannabinoide den Verlauf bzw. die Symptome der Krankheit positiv beeinflussen.

Nikotinsucht / Rauchentwöhnung

Es ist altbekannt, dass Rauchen nicht nur den Konsumenten schadet, sondern auch ihren Mitmenschen. Doch Aufzuhören fällt vielen schwer – und Durchzuhalten ist fast noch schlimmer.

In einer Studie haben Wissenschaftler aufgezeigt, wie gut CBD-Öl die Entwöhnung unterstützt. Sie testeten die Wirkung an einer Gruppe von 24 Rauchern. Einer Hälfte stellten sie CBD zur Verfügung, die andere erhielt Placebos. Sobald der Nikotin-Drang einsetzte, inhalierten die Personen das entsprechende Produkt.

Bei den CBD-Anwendern ließ das Bedürfnis zu rauchen stark nach; die Menge der täglich konsumierten Zigaretten verringerte sich um rund 40%. Die Mitglieder der Placebo-Gruppe zeigten hingegen keine Veränderung im Rauch-Verhalten.

Rheumatische Erkrankungen

Was landläufig „Rheuma“ genannt wird, unterteilt sich in rund 400 verschiedene Erkrankungen. Allen gemeinsam sind eingeschränkte Bewegungsfähigkeit und mehr oder minder starke Schmerzen.

Die Einnahme von CBD-Öl kann diese Missempfindungen erheblich lindern; der Effekt ist jedoch von Fall zu Fall verschieden und hängt mitunter auch von der Tagesform der Patient/-innen ab.

Schmerzen

Während sich leichte bis mittlere Schmerzen gut mit frei verkäuflichen Mitteln bekämpfen lassen, stellen starke oder chronische Schmerzen oft ein Problem dar. Vielfach kommen bei der Behandlung Opiode mit beträchtlichen Nebenwirkungen zum Einsatz, die den Organismus unverhältnismäßig belasten.

Eine Studie aus dem Jahr 2016 hat ergeben, dass die Einnahme von CBD den Verbrauch an Opioden reduziert. In Folge dessen verbesserte sich die Lebensqualität der 274 teilnehmenden Patient/-innen erheblich. Einschränkend muss jedoch erwähnt werden, dass es sich bei den verabreichten CBD-Produkten um Erzeugnisse mit THC-Anteil handelte. Die Ergebnisse der Studie sind dennoch vielversprechend, denn sie werden von einer weiteren Erkenntnis gestützt:

Anhand von Tierversuche belegten Forscher, dass die tägliche Einnahme von CBD die Schmerzempfindlichkeit senkt und die Reaktion auf Schmerzreize reduziert. Beides legt den Schluss nahe, dass CBD-Öl hilft, chronische Schmerzen zu lindern – und Betroffenen auf natürliche Weise geholfen werden kann.

Sepsis

Ursache einer Sepsis sind Bakterien oder Pilze, die eine lokale Infektion hervorrufen. Breitet sich diese im Körper aus, kann sie zum Schock, zu multiplem Organversagen und letztlich sogar zum Tod der / des Betroffenen führen.

In der Regel wird eine solche „Blutvergiftung“ rechtzeitig erkannt; die Behandlung ist jedoch langwierig und kräftezehrend. CBD-Öl kann die Therapie unterstützen, indem es positiv auf die Nerven wirkt und das Immunsystem stärkt.

Stress / Überlastung / Nervosität

Auf Grund seiner beruhigenden Wirkung ist CBD-Öl hervorragend als Anti-Stress-Mittel geeignet. Es löst Anspannungen, baut Ängste ab und lässt Anwender/-innen ausgeglichener wirken.

Sie können das Produkt in akuten Situationen wie Lampenfieber oder Trauer einnehmen; aber auch langfristig und regelmäßig einsetzen.

Suchterkrankungen

Bei Alkohol- und Drogenabhängigen mildert CBD-Öl den Suchtdruck, so dass es die Entwöhnung wirkungsvoll unterstützen kann. Da es nicht abängig macht, stellt es eine gute Alternative zu anderen suchtunterdrückenden Mitteln dar. Sein Einsatz ersetzt jedoch nicht die Therapie, in welcher Patient/-innen die Ursachen und Trigger der Abhängigkeit herausarbeiten.

Wirksamkeit und Dosierung

Wie gut, schnell und nachhaltig CBD-Öl in den einzelnen Bereichen hilft, hängt von

  • der persönlichen Empfindung
  • der Stärke der Beschwerden
  • der Konzentration des Wirkstoffs
  • der Gewöhnung
  • der richtigen Dosierung

ab.

Seine häufigste Anwendung findet CBD-Öl in Konzentrationen zwischen zwei und zehn Prozent. Sie sind für den „Hausgebrauch“ geeignet; sollten aber immer im Hinblick auf das bestehende bzw. zu kurierende Leiden eingesetzt werden. Es bestimmt sowohl die Menge als auch Häufigkeit der Gaben.

Einen groben Überblick über mögliche Beschwerden und ihre Behandlung mit CBD-Öl gibt Ihnen die folgende Übersicht welche keinen Rat und keine Empfehlung darstellt sondern lediglich Erfahrungen anderer Nutzer:

Leichte und einfache Beschwerden

  • in der ersten Woche jeweils morgens und abends 3 Tropfen 5%-iges Öl
  • ab der zweiten Woche auf 5 Tropfen pro Gabe erhöhen

Mehrere gleichzeitig auftretende bzw. starke Beschwerden

  • in den ersten beiden Wochen morgens und abends 3 Tropfen 5%-iges Öl
  • ab der dritten Woche 3 x täglich 5 Tropfen

Magen-/Darm-Störungen, leichte Schmerzen, Schlafstörungen

  • morgens und abends 3 Tropfen 2%-iges Öl

Anspannung, Beklemmung, Nervosität, Angst

  • 3 x täglich 3 Tropfen 2%-iges Öl

Chronische Beschwerden, schwere Krankheiten

  • in den ersten Wochen morgens und abends 4 Tropfen 10%-iges Öl
  • in der zweiten Woche auf 5 Tropfen pro Gabe erhöhen
  • ab der dritten Woche 6-7 Tropfen pro Gabe

Diese Angaben beziehen sich auf erwachsene Personen von 60-90 kg Körpergewicht. Prinzipiell sollten Sie mit der Dosierung „klein anfangen“ und die Menge langsam steigern – ganz gleich, ob Sie sich selbst oder andere behandeln.

Sie können das Öl direkt einnehmen / verabreichen oder auf ein Lebensmittel träufeln. Wichtig ist, dass Sie bzw. die betreuten Personen sich mit der Einnahme-Methode wohlfühlen.

Den Einsatz von CBD-Öl, dessen Konzentration über zehn Prozent hinausgeht, sollten Sie mit dem betreuenden Ärzte-Team absprechen. Die stärkste, derzeit verfügbare Variante weist einen CBD-Gehalt von 48% aus – das liegt weit über dem, was Laien verantwortungsvoll handhaben können.

Auch, wenn Sie das Öl zur Unterstützung einer Chemotherapie bzw. des anschließenden Genesungsprozesses einsetzen möchten, sollten Sie sich zuvor beraten lassen – denn die positiven Effekte der Cannabinoide werden von einer appetitszügelnden Wirkung begleitet. Sie macht den ohnehin geschwächten Krebs-Patient/-innen die Nahrungsaufnahme unnötig schwer und muss gegebenenfalls neutralisiert werden.

Natürlich sanft

Bei all den positiven Effekten, den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten und der einfachen Anwendung stellt sich natürlich die Frage nach den Risiken von CBD-Öl. Leider liegen dazu keine ausreichenden Forschungsergebnisse vor. Bisherigen Beobachtungen zu Folge verursacht es keine oder allenfalls wenige und ganz leichte Nebenwirkungen.

Um bisher unbekannte Reaktionen auszuschließen, raten Ärzte

  • Schwangeren
  • Stillenden
  • Kindern bis zum Jugendalter

von der Einnahme ab. Alle anderen können CBD-Öl bedenkenlos ausprobieren.

Da die Wirkung natürlicher Substanzen aber sehr individuell ausfällt, sollten Sie Ihren Körper nach dem Auftragen bzw. der Einnahme von CBD-Produkten aufmerksam beobachten. Die mit dem Öl einhergehenden Effekte können sich durch extrem hohe Dosen unangenehm potenzieren, so dass Sie bleierne Müdigkeit verspüren, jeglichen Appetit verlieren oder Verdauungsstörungen bekommen können.

Doch selbst in außergewöhnlicher Überdosierung wirkt CBD-Öl nicht toxisch. Und es ist – nebenbei bemerkt – so gut wie unmöglich, das Produkt in großen Mengen aufzunehmen. Insbesondere dann, wenn die Ausgangspflanze Hanf auch das Trägeröl liefert, besitzt es ein derart intensives Aroma, dass von Wohlgeschmack keine Rede sein kann. Das Gusto erinnert an Gras oder Heu. Wenn Sie das partout nicht mögen oder angewöhnen können, stehen Ihnen die oben genannten Alternativ-Produkte zur Verfügung.

Das größte Risiko bei der Anwendung oder Einnahme aber ist Ihre Erwartung. CBD-Öl besitzt eine Reihe außergewöhnlicher Eigenschaften, die auf der perfekten Kombination hochwirksamer Inhaltsstoffe beruht – ein Wundermittel ist es dadurch jedoch nicht. Viele Prozesse, die das Öl unterstützt, kommen erst durch die richtige Geisteshaltung und die richtigen Rahmenbedingungen in Gang.

Machen Sie sich vor dem Einsatz von CBD-Öl bewusst, was Sie erreichen wollen und konzentrieren Sie sich auf dieses Ziel. Das verstärkt nicht nur den gewünschten Effekt – sondern mobilisiert auch andere Kräfte Ihres Körpers, so dass das Öl die besten Bedingungen vorfindet, um seine bemerkenswerte Wirkung zu entfalten.

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