Natürlich Entwässern wie geht das?

Natürlich Entwässern: Ausgewählte Hausmittel und Lebensmittel als Hilfe

Wasser ist der Quell unseres Lebens. Ebenso muss niemand lange Zeit suchen, um einen der wichtigsten und allgemeinsten Gesundheitstipps überhaupt zu erhalten: Jeden Tag reichlich Wasser trinken und damit ausreichend hydrieren! Nun entsteht für einige Menschen mitunter ein Widerspruch zwischen dem Vorhaben viel zu trinken und dem Vorhaben einer Entwässerung. Es lohnt sich deshalb in jedem Fall, sich einmal näher mit diesem Thema zu beschäftigen. So kann jeder für sich selbst feststellen, warum es sinnvoll ist sich zu entwässern und wie das auf natürliche Art und Weise gelingt.

Cranberry Entwässern
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Entwässern: Warum soll der Körper Flüssigkeit verlieren?

Der Widerspruch, einerseits viel Wasser am Tag zu trinken und andererseits eine Entwässerung gezielt zu forcieren, lässt sich in der Praxis relativ einfach erklären. Natürlich sollte jeder Mensch ausreichend Wasser trinken, um nicht zu dehydrieren und zugleich eine optimale Funktionalität aller Organe und des Kreislaufs zu unterstützen. Daran ändert eine Entwässerung nichts, denn bei dieser geht es keinesfalls darum den Körper gezwungenermaßen zu dehydrieren. Wasser ist nach wie vor der Quell des Lebens und wird das auch bleiben, beim Entwässern geht es hingegen viel mehr darum, das unfreiwillig eingelagerte Wasser aus dem Gewebe zu entfernen. Genau hier leistet es nämlich nicht die tolle Arbeit, die es eigentlich im Körper leisten soll und muss. Im Gewebe eingelagert wird Wasser zu einer mitunter großen Belastung, die eine Vielzahl von Symptomen mit sich bringen und den Alltag erheblich erschweren kann.

Nachdem nun also geklärt ist, warum man weiterhin gesund trinken sollte, soll es einmal um die spezifischen Vorteile einer Entwässerung gehen. Im medizinischen Sinne wird diese eher selten angewandt, ist aber längst keine Rarität. In Gewebe eingelagertes Wasser kann eine Vielzahl von Beschwerden auslösen, beispielsweise Ödeme, welche nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern auch das Selbstvertrauen angreifen. Zuletzt gilt es erst einmal festzustellen, warum es überhaupt zu Einlagerungen von Wasser gekommen ist. Diese können auf Erscheinungen der Wechseljahre bei der Frau zurückzuführen sein, mitunter aber ein erstes Indiz für eine Erkrankung der Venen, Nieren oder sogar des Herzens darstellen. Bevor Sie mit einem Hausmittel, Cranberry oder anderen später erwähnten, natürlichen Stoffen entwässern, sollten Sie immer Rücksprache mit Ihrem Hausarzt halten.

Der Arzt hat die Aufgabe zu ermitteln, warum es zu diesen Einlagerungen gekommen ist und ob diese konkret auf eine Fehlfunktion einzelner Organe zurückzuführen sind. Sollte das der Fall sein, gehört das natürlich separat behandelt. Eine Entwässerung dient, wie ihr Name bereits vermuten lässt, zum Entwässern des Körpers und zur Entlastung. Sie kann aber keine konkreten Erkrankungen an den Nieren oder am Herzen behandeln. Sollten diese der Auslöser dafür sein, dass es überhaupt zu einem Flüssigkeitsstau im Körper gekommen ist, muss dieser vom Arzt separat behandelt werden. Zudem sollten Sie mit Ihrem Arzt das Vorhaben einer natürlichen Entwässerung über bewährte Hausmittel absprechen. Ärzte neigen mitunter dazu chemische Entwässerungsmittel, sogenannte „Diuretika“, zu verschreiben. Diese funktionieren zweifelsfrei, führen aber dazu, dass wichtige Nährstoffe und Elektrolyte ausgeschieden werden. Das könnte in weiteren gesundheitlichen Problemen resultieren und stellt eine ganz eigene Belastung für den Körper dar. Natürliche Hausmittel sind verträglicher und müssen nicht unbedingt eine schlechtere oder weniger effektive Wirkung vorweisen.

Bevor hier konkrete Tipps zur Entwässerung gegeben werden, gilt es darauf hinzuweisen, dass eine Entwässerung immer in Maßen vorgenommen werden sollte. Egal ob diese aufgrund einer körperlichen Entlastung stattfindet, weil sich ein Athlet auf einen wichtigen Wettkampf vorbereitet oder weil ein Bodybuilder auf der Bühne besonders knackig aussehen muss: Wasser ist und bleibt das Lebenselixier und sollte natürlich weiterhin getrunken werden. Es geht nicht darum zu dehydrieren und den Motor des Körpers lahm zu legen oder Kreislaufprobleme zu erhalten. Auch deshalb ist es vor der Anwendung einer Entwässerung immer hilfreich, wenn Sie noch einmal ein umfassendes Gespräch mit Ihrem Hausarzt führen.

Entwässern mit Köpfchen: Besonders im Sommer und bei sitzenden Arbeiten

Die Chance unter eingelagertem Wasser zu leiden ist bei Frauen wesentlich höher als bei Männern. Vor allem Ödeme sind es, beispielsweise in den Waden oder Oberschenkeln, die im Sommer nicht nur unschön aussehen und am Selbstbewusstsein kratzen, sondern oft auch schmerzen oder zumindest für ein generelles Unwohlsein sorgen. Wurde mit dem Arzt geklärt, dass hinter diesen kein konkreter, zu behandelnder medizinischer Grund steckt, hilft es den Körper zu entwässern. Ein wichtiges Hausmittel ist Bewegung. Das Risiko Wasser einzulagern steigt, wenn Betroffene besonders viel sitzen oder liegen. Menschen mit Bürojobs sind daher häufiger von diesen Einlagerungen betroffen als Menschen, die in ihrer Arbeit sehr viel Bewegung erhalten oder vielleicht sogar den Körper fordern. Als gutes Hausmittel ist daher erst einmal Bewegung angesagt, selbst wenn diese am Anfang schmerzen könnte.

Besonders eine ausgeprägte Wadenmuskulatur ist hilfreich, denn durch sie wird der Lymphfluss unterstützt, was wiederum zu einer natürlichen Entwässerung der Beine führt. Eine der wichtigsten Sportarten ist das Radfahren. Eine kleine Radtour kann Wunder wirken und die Beine einerseits trainieren und andererseits entlasten. Schon nach wenigen Wochen des mehr oder minder regelmäßigen Fahrens werden Sie Verbesserungen feststellen, sei es optischer Natur oder einfach weil sich die Beine gesünder und frischer anfühlen. Natürlich müssen Sie es nicht direkt übertreiben. Jedes Hausmittel sollte sorgfältig angewandt werden. So ist es für untrainierte Menschen durchaus eine Überlegung wert, wenn die Radtour erst einmal für die Zukunft geplant wird, dafür aber der tägliche Arbeitsweg bei gutem Wetter mit dem Rad angetreten wird. Wichtig ist einfach nur, dass die Beine trainiert und damit entwässert werden. Eine gute Alternative dazu ist regelmäßiges Schwimmen. Hier wird der ganze Körper durch den natürlichen Widerstand des Wassers trainiert, während zugleich die Durchblutung gefördert wird. Weiterhin trägt Wasser Gewicht und empfiehlt sich als Hausmittel daher besonders gut für Übergewichtige.

Klassisches Hausmittel: Ernährung anpassen und viel trinken!

Viel trinken? Das hört sich mitunter paradox an, ist aber wirklich so! Wie bereits eingangs erwähnt, geht es beim Entwässern nicht darum, sich zu dehydrieren und die eigene Gesundheit zu gefährden. Wer viel Wasser trinkt regt den Stoffwechsel des Körpers an und geht außerdem häufiger auf die Toilette, wodurch wiederum viele Giftstoffe auf natürliche Art und Weise den Körper verlassen. Wer sich das klassische Hausmittel zu Nutze machen möchte, sollte aber darauf achten was getrunken wird. Gemeint sind hier nämlich ausschließlich Schorlen, verschiedene Kräutertees oder Wasser. Wer stattdessen Limonaden, Kaffee oder gar Alkohol trinkt, der tut seinem Körper damit natürlich keinen Gefallen, sondern belastet diesen nur noch weiter.

Es ist außerdem sehr hilfreich, wenn Salz weitestgehend aus der Ernährung gestrichen wird. Wer in seiner Ernährung komplett auf Salz verzichten möchte, kann das natürlich ebenso. Salz hat nämlich eine bindende Funktion im Körper, wobei es spezifischer noch Wasser bindet. Dadurch kann der Körper das Wasser weder effektiv verarbeiten noch nach der eigentlichen Verarbeitung ausscheiden. Dadurch staut es sich zwangsweise im Körper, was dann zu schmerzhaften und unschönen Wassereinlagerungen führen kann. Ein wichtiges Hausmittel kommt also aus dem Verzicht: Salz sparsam anwenden oder ganz darauf verzichten. Wer nicht darauf verzichten mag, weil er seine Ernährung gern mit Salz würzt, der sollte zumindest nicht mehr als vier bis sechs Gramm pro Tag nutzen – je nach Körpergröße und Gewicht. Zierliche und kleine Personen sollten die vier Gramm nicht überschreiten. Mit Zucker verhält es sich übrigens ähnlich. Besonders zuckerhaltige Speisen und Getränke gehören also vorsichtshalber aus der Ernährung gestrichen.

Bewährte Hausmittel finden sich sowohl in der Ernährung als auch bei der sportlichen Aktivität. Eine Kombination aus beiden Methoden ist durchaus ratsam. Speziell bei der Ernährung geht es aber nicht nur um den Verzicht, denn ebenso gibt es reichlich Lebensmittel, die die Entwässerung im Körper fördern und oftmals sogar noch viele weitere positive Effekte auslösen. Auf diese soll nun einmal in den folgenden Abschnitten eingegangen werden. Von einem echten Alleskönner haben Sie vielleicht schon gehört: Der Cranberry, der als Hausmittel eine elementare Rolle beim Entwässern einnimmt.

Lebensmittel die beim Entwässern helfen: So passen Sie Ihre Ernährung an

Natürlich gibt es Lebensmittel, die im Körper eine entwässernde Funktion haben. Was für einige Menschen vielleicht überraschend ist: Es gibt sogar sehr viele entwässernde Lebensmittel. Das ist insofern hilfreich, als das dadurch noch der persönliche Geschmack berücksichtigt werden darf. Viele Lebensmittel garantieren fast schon, dass beim Entwässern niemand ein Hausmittel probieren muss, was ihm selber vielleicht nicht schmeckt oder gegen das eine Unverträglichkeit besteht. Generell sind viele Lebensmittel, die beim Entwässern genutzt werden, aber sehr verträglich und oftmals sowieso ein Bestandteil der eigenen Ernährung. Die zwei bekanntesten Lebensmittel sind mit Sicherheit der Spargel und die Cranberry. Zumindest Spargel dürfte bei vielen Deutschen in der Saison sowieso ein Lebensmittel sein, was häufiger einmal in der Küche landet. Spargel sollte aber mit Maß und nicht in Massen verzehrt werden. Dieses Lebensmittel enthält Purine, die Gicht fördern können.

Die Cranberry ist ein echter Alleskönner, vor allem Männer sollten Cranberry-Saft eigentlich immer im Haushalt haben. Die Cranberry hilft der Blase lästige Giftstoffe auszuspülen, da sie diese bindet und sie dann ganz bequem über den Urin ausgeschüttet werden. Die Cranberry hat außerdem einen positiven Effekt auf die Prostata, weshalb sie als Bestandteil der Ernährung vor allem bei Männern eine wichtige Rolle einnehmen kann. Durch die Entgiftung, ausgelöst durch die Cranberry, gepaart mit einer leicht antioxidantischen Wirkung, lassen sich viele kleinere Entzündungen an der Prostata und Blase effektiv angehen. Das ist zum Beispiel dann ratsam, wenn Männer häufiger auf die Toilette müssen, obwohl eigentlich gar nicht viel getrunken wurde. Auch eine unnatürlich vergrößerte Prostata kann mit Hilfe der Cranberry zur natürlichen Genesung bewegt werden. Cranberry ist folglich ein Lebensmittel, welches durchaus viele positive Effekte im Körper auslöst. Keinesfalls ist die Cranberry aber nur für Männer gedacht, denn Frauen können sie ebenso einsetzen. Cranberry gibt es klassisch als Frucht, in Form von Saft oder als Nahrungsergänzungsmittel in Tablettenform. Wird die Cranberry als Tablette eingenommen, ist auf einen namhaften Hersteller zu achten, idealerweise mit einer Produktion in Deutschland oder zumindest in bekannten europäischen Ländern.

Reis ist ein weiteres Lebensmittel, welches Ihnen beim Entwässern hilft. Reis hat außerdem den Vorteil, dass Sie diesen sehr flexibel in die eigene Ernährung einbinden können, da viele Reisgerichte nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund sind. Sie müssen es aber keinesfalls übertreiben! Ein Tag in der Woche, wo Sie Reis essen, reicht völlig aus, um den Körper beim Entwässern zu unterstützen. Essen Sie besonders gern Reis, sollten Sie diesen zumindest nicht mehr als viermal in der Woche essen, schließlich ist eine ausgewogene Ernährung nach wie vor ein bewährtes und vielseitig wirksames Hausmittel. Es ist empfehlenswert, wenn Sie Reis abwechselnd mit Kartoffeln verzehren. Aufgrund der Stärke besitzen diese eine bindende Funktion gegenüber Wasser und können damit beim Entwässern ebenfalls helfen. Achten Sie dann aber vor allem darauf, dass Sie weiterhin genügend trinken.

Obst und Gemüse: Weitere wichtige Lebensmittel mit starkem Effekt

Mögen Sie es stattdessen etwas fruchtiger? Das ist ebenfalls kein Problem, denn Ananas und Wassermelone sind klassische harntreibende Obstsorten, die folglich beim Entwässern helfen, da sie Giftstoffe im Körper im zweiten Schritt noch binden können. Speziell die Ananas ist sehr gesund und eines der Lebensmittel, welches in der Küche immer eine gute Figur abgibt. Im Sommer ist sie außerdem sehr erfrischend. Obstsorten haben auf ganz unterschiedliche Art und Weise einen positiven Effekt. Bei der Ananas ist es die entwässernde Wirkung, welche im Zuge einer Entwässerung besonders hilfreich ist. Selbiges gilt übrigens noch für die Erdbeeren. Bei der Melone (und auch bei Gurken) ist es hingegen der hohe Wassergehalt, welcher positiv wirkt. Es ist hilfreich, sich diesen Unterschied immer vor Augen zu halten. Eine Kombination innerhalb der Ernährung, zwischen entwässernden Lebensmitteln und solchen mit hohem Wassergehalt, kann die Wirksamkeit einer Entwässerung verstärken.

Wer stattdessen lieber Gemüse bevorzugt, der darf seinen Blick auf Möhren, Sellerie, Tomaten und Artischocken richten. Sie sind beim Entwässern weitere wichtige Hilfsmittel, die leicht in die Ernährung eingebunden werden können. Beim Obst und Gemüse sind es außerdem die wichtigen Nährstoffe und Vitamine, die beim Entwässern eine große Hilfe darstellen. Sie haben zwar selber keinen entwässernden Effekt, sorgen aber sekundär dafür, dass alle Organe mitsamt dem Stoffwechsel einwandfrei funktionieren. Dadurch wiederum verarbeitet der Körper das Wasser automatisch sehr gut, wodurch es sich in vielen Fällen gar nicht erst anstaut. Eine ausgewogene Ernährung, beispielsweise mit Reis, Kräutern, Obst und Gemüse, ist also eine exzellente Kombination, um den Körper beim Entwässern zu unterstützen.

Kräutertees: Schmecken lecker, helfen gegen Erkältungen und auch bei der Entwässerung

Pflanzenpower: Auf Spargel, Artischocken und Co. wurde schon eingegangen. Die Cranberry ist sowieso ein echter Alleskönner, der aber noch einen starken Begleiter an die Seite gestellt bekommt: Die Brennnessel! Was in der Kinderzeit bei einem falschen Tritt im Wald schnell ordentlich gejuckt und gebrannt hat, ist als Tee bei der Entwässerung eine starke Hilfe. Die Brennnessel kann Antioxidantien binden und weiterhin auf natürliche, schonende Art und Weise Wasser entziehen. Selbiges gilt übrigens für Birkenblätter, Schachtelhalm, Löwenzahn oder Petersilie. Generell sind Kräutertees nicht nur im Winter eine gute Alternative. Im Sommer können Sie diese kalt trinken und damit direkt überschüssiges Wasser loswerden und sich andererseits ausreichend hydrieren.

Unser Tipp speziell zu Kräutertees im Frühling und Sommer: Kochen Sie bereits am Morgen eine große Kanne. So können Sie die ersten zwei Tassen heiß bis warm trinken, um gut in den Tag zu starten. Den restlichen Tag können Sie den verbleibenden Tee in der Kanne „abarbeiten“ und damit ein gutes, gesundes Pensum erreichen, welches für eine natürliche und fortlaufende Entwässerung sorgt, während der Körper zugleich zuverlässig hydriert wird. Selbiges klappt übrigens auch mit Cranberry-Saft, wobei es hier nicht zwingend eine ganze Kanne sein muss. Erinnern Sie sich einfach zweimal am Tag daran, ein Glas Cranberry-Saft zu trinken oder binden Sie diesen als festes Ritual beim Frühstück und/oder Mittag ein.

Yogis haben ein ganz besonderes Hausmittel in petto

Sie mögen Yoga? Dann wissen Sie vielleicht schon, dass im Yoga das eine oder andere Hausmittel existiert, welches ebenfalls beim Entwässern und Entschlacken hilft. So gibt es spezielle Übungen, in denen der Körper angespannt und gedehnt wird, wodurch dieser auf natürliche Art und Weise einerseits Wasser abbaut und andererseits die natürliche Entwässerung anregt. Zugleich haben viele Yoga-Übungen den willkommenen Nebeneffekt, dass sie die Muskulatur im ganzen Körper oder einzelnen Zonen beanspruchen und diese damit trainieren. Schon eingangs wurde erwähnt, dass Sport und Bewegung gute Hausmittel sind, um nervigen Wassereinlagerungen effektiv vorzubeugen.

Yogis haben aber noch ein ganz anderes Hausmittel in petto, welches sich kinderleicht in die eigene Ernährung einbinden lässt: Ein Glas heißes Wasser am Morgen. Das hört sich nicht nur unglaublich simpel an, sondern ist als Hausmittel ohne jede Anstrengung realisierbar. Das Glas heiße Wasser muss auf nüchternen Magen noch vor dem Frühstück getrunken werden. So soll es den Stoffwechsel anregen und dabei helfen, die schädlichen und unerwünschten Giftstoffe abzutransportieren. Außerdem hat das Glas angeblich einen positiven Effekt auf das Hautbild. Anders als viele andere Lebensmittel hier, ist das heiße Glas Wasser immer im Haushalt verfügbar. So können Sie selber einmal probieren, ob Sie einen positiven Effekt verspüren. Für den zusätzlichen Schub Ihres Immunsystems können Sie einige Tropfen Zitrone oder etwas Ingwer zugeben.

Absolute No-Gos: Diese Lebensmittel wirken aktiv gegen die Entwässerung

Im Laufe von diesem Artikel wurden viele Lebensmittel, hilfreiche Bestandteile innerhalb der Ernährung und zahlreiche Hausmittel genannt, die beim Entwässern einen wertvollen Beitrag leisten. Entweder weil diese viel Wasser spenden, weil sie Giftstoffe binden und/oder weil sie der Entwässerung selber behilflich sind. Zahlreiche dieser Lebensmittel und Hausmittel haben außerdem den konkreten Vorteil, dass sie dem Körper wichtige Stoffe spenden, beispielsweise unterschiedliche Vitamine oder einfach Nährstoffe, die für einen optimalen Betrieb aller Organe und des Stoffwechsels sorgen. Wer seine Ernährung anpasst und diese Hausmittel in seinen Alltag einbindet, wird definitiv konkrete Verbesserungen feststellen und sich im Regelfall allgemein besser fühlen.

Genauso gibt es aber auch Stoffe, Lebensmittel und Co., die der Entwässerung überhaupt nicht förderlich sind. Es existiert sogar ein Paradox, wenn man den Alkohol einmal unter die Lupe nimmt. So ist beispielsweise Gin sehr förderlich, andererseits aber eben auch nicht, denn Alkohol hat in einer gesunden Ernährung schlicht und ergreifend keinen Platz. Generell sind koffeinhaltige Getränke und Alkohol für die entwässernde Wirkung bekannt. Hierbei findet aber keine gezielte Entwässerung statt. Viel mehr bekommt der Körper jegliche Flüssigkeit entzogen, wodurch sich eine Dehydrierung einstellt. Genau diese ist im Zuge einer schonenden und wirksamen Entwässerung aber zu verhindern. So hat die Cranberry beispielsweise keinerlei dehydrierenden Effekt, der Spargel trocknet den Körper ebenfalls nicht aus. Alkohol macht aber genau das, weshalb dieser im Zuge einer Entwässerung strikt zu vermeiden ist.

Natürlich ist es bei koffeinhaltigen Getränken und Alkohol generell so, dass diese immer nur mit Maß und nie in Massen getrunken werden sollten. Diese Lebensmittel sind für den Körper im Falle von Alkohol ein konkretes Gift, welches die Organe verarbeiten und später abbauen müssen. Sind die Organe damit beschäftigt, den Alkohol aus dem Körper zu bekommen, können sie ihrer eigentlichen Arbeit gar nicht mehr oder zumindest nicht mehr so effektiv nachgehen. Darunter leidet unter anderem die Entwässerung, zusammen mit vielen anderen Funktionen und Abläufen im Körper. Versuchen Sie Alkohol daher zu meiden, reduzieren Sie Ihren täglichen Koffein-Input und ersetzen Sie diese stattdessen durch Lebensmittel wie Cranberry, Spargel, viel Gemüse und natürlich reichlich Wasser.

Wenn natürliche Stoffe nicht den gewünschten Effekt bringen: Professionelle Hilfe suchen!

Die in diesem Artikel aufgezählten natürlichen und pflanzlichen Stoffe, wie beispielsweise die Cranberry, leisten erwiesenermaßen einen positiven Effekt beim Entwässern. Dennoch kann es sein, dass ein besonders akuter oder intensiver Fall vorliegt, wo diese natürlichen Stoffe einfach nicht ausreichend wirken oder man generell einmal professionelle Hilfe ausprobieren möchte. Ein Sportmediziner könnte Sie beraten, wie Bewegung und mehr Sport eine wichtige Hilfe beim Entwässern werden können. Zugleich existieren vor allem in Großstädten viele Fitnessstudios, die spezielle Kurse und Programme zum Entschlacken anbieten. Denn in einem gut aufgestellten Fitnessstudio kann man weit mehr, als „nur“ Gewichte zu stemmen!

Bei einem Physiotherapeuten können Sie professionelle Lymphdrainagen erhalten. Dafür ist normalerweise kein Rezept notwendig, fragen Sie aber zur Sicherheit noch einmal bei Ihrer Krankenkasse nach, wie sich der Ablauf gestaltet und wie sich die mögliche Kostenübernahme staffelt. Oftmals geht es Betroffenen mit Wasser in den Beinen schon nach wenigen Sitzungen wesentlich besser. Hilft gar nichts, bleibt nur eine weitere Absprache mit dem Hausarzt und mitunter die Einnahme chemischer Mittel, zumindest für einen temporären Zeitraum. Diese sollten aber den letzten Weg markieren und immer ganzheitlich mit einer Umstellung der Ernährung einher gehen.

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